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Relativity visualized
Space Time Travel |
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Die Ausgangsfrage war: wie sieht man seine Umgebung, wenn man sich annähernd lichtschnell bewegt? Ebensogut kann man die umgekehrte Frage stellen: Wie sieht ein Objekt aus, wenn es mit annähernd Lichtgeschwindigkeit vorbeifliegt? Die Antwort gibt das Relativitätsprinzip: Es macht keinen Unterschied, ob ein Objekt an einer ruhenden Kamera vorbeifliegt oder eine Kamera an einem ruhenden Objekt; in beiden Fällen entsteht derselbe Film. Die Erklärung dafür, dass die Bilder anders aussehen als gewohnt, ist allerdings in den beiden Fällen verschieden. Nur wenn sich die Kamera bewegt, kann man mit der Aberration argumentieren. Für den anderen Standpunkt möchte ich auf einen kürzlich erschienenen Artikel im Physik Journal verweisen [1] (auch als Online-Version mit Filmsequenzen verfügbar [4]). Die Frage nach dem Aussehen von Objekten bei hoher Relativgeschwindigkeit zum Betrachter hat auch Eingang in einige Lehrbücher zur Speziellen Relativitätstheorie gefunden, siehe zum Beispiel [2].
Die Computersimulationen sind natürlich als Filme am schönsten. Beispiele sind zu finden auf den Webseiten von Weiskopf [3] und von Zahn und Kraus [4], wo sich auch eine Online-Version dieses Artikels mit Filmsequenzen befindet.
Danksagung
Die Computersimulationen des Flugs durchs Tor in den Bildern 1 bis 3 wurden mit dem Programm von Jorge Manzano in der Bearbeitung von Joachim Kern berechnet.
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